RVG Rockenberg gewinnt den „Stern des Sports"

Am 27. August wurden in Gießen die Sieger des Wettbewerbs „Sterne des Sports" geehrt. In diesem Wettbewerb, der vom DOSB gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken vergeben wird, werden Projekte von Vereinen ausgezeichnet.

Eine unabhängige Juri bewertet dabei in einem Punktesystem die gesellschaftliche Wirksamkeit, die Reaktion auf Herausforderungen, die Übertragbarkeit, die Kommunikation sowie Vernetzung und Innnovation des Projekts. Die Veranstaltung des „Äbbel Cross Duathlon" zu Gunsten der DKMS hat die Juroren dabei am meisten überzeugt.

Jan Traub bei der Preisverleihung

Der Hauptpreis über € 3000,00 ging somit an den RVG-Rockenberg und ist damit auch Bewerber um den Landesentscheid bei den Sternen des Sports, der in Wiesbaden am 23. November 2018 ausgelobt wird.

 

 

Hartfüssler Ultra Trail - Mastroserio mit deutlicher Zeitverbesserung

Zum 7ten mal fand in der Grubensiedlung Von der Heydt bei Saarbrücken am vergangenen Sonntag 26.08 bei sonnigen aber recht kühlen Wetter einer der schwersten Ultra-Trail-Läufe Deutschlands statt, der Hartfüssler-Ultra-Trail. Veranstaltet wird dieser Lauf von Hartfüssler e.V, dem TV Quierschied, der LAG Saarbrücken und dem NABU Saarland. Angeboten werden Strecken von 7,5km / 14km / 30km und der Ultra-Trail mit 58,5km und 1750hm.
 
Das besondere an diesem Ultra-Trail-Lauf ist, daß die Strecke fast ausnahmslos über teils uralte, sogenannte Bergmannspfade führt. Diese Pfade haben Bergarbeiter im Laufe der vergangenen Jahrhunderte angelegt, die teilweise bis zu 50km von ihren Wohnorten zu ihren Arbeitsplätzen des Saarländischen Bergbaus bewältigen mussten. Im Volksmund nannte man diese Männer dann "Hartfüssler".
 
Darüber hinaus müssen, je nach Strecke, bis zu 5 ehemalige und teils wieder begrünte Abraumhalden bewältigt werden, die bis zu 20% Steigung aufweisen. Da die Wälder, durch die die Strecke führt, zu Urwäldern werden sollen, werden bspw. umgestürzte Bäume nicht weggeräumt, auch wenn diese quer über dem Weg liegen. Das erhöht nochmals die technische Schwierigkeit dieses ohnehin schon sehr anspruchsvollen Lauf.
 
Michael Mastroserio im Gelände
 
Michael Mastroserio hatte sich wie 2017 für die Ultra-Strecke entschieden. Hatte er 2017 während des Laufs noch mit gesundheitlichen Probleme zu kämpfen lief es diesesmal von Beginn an rund. Bis auf wenige Ausnahmen konnte er alle Anstiege locker hochtraben, wenn auch langsam, nur die ganz steilen Rampen mussten gehend bewältigt werden. Bergab ging es auch recht flüssig, und auf den Trails, die entweder mit Geröll oder ausgedehnten Wurzelteppichen versehen waren, konnte Mastroserio ein hohes Tempo anschlagen.
 
Schier endlose, steile Schotterrampen
 
Der Lohn für die Mühen war eine Zeitverbesserung um 12 Minnuten gegenüber 2017, die Endzeit von 6:55 Std. bedeutete den 12ten Platz der AK und den 28ten Platz in der Gesamtwertung unter 130 gestarteten.
 
Bei den Frauen siegte Paola Uquillas aus Equador nach 6:41;13 Std, Sieger bei den Männern wurde mit neuem Streckenrekord Roberto Sancho Martinez ( AE Matxacuca / Topoathletics ) aus Spanien mit einer Zeit von 4:51;09 Std.
 
Michael Mastroserio nach dem Lauf
 

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