Simon Franke und Jan Traub bei Duathlon Hessenmeisterschaft auf dem Treppchen

Am 22. April fanden in Großenenglis bei Borken die Hessenmeisterschaften über die Sprintdistanz im Duathlon statt. Über die Distanz von 5km Laufen, 21km Radfahren und finalen 2,5km Laufen duellierten sich über 70 Aktive um die Titel in den verschiedenen Altersklassen.

Weitere Teilnehmer nutzen den Termin zur Überprüfung und Vertiefung der Form, wie der aus Hamburg angereiste spätere Gesamtsieger. Aus der Wetterau waren Simon Franke in der AK M40 und Jan Traub in der AK M60 (beide vom RVG Rockenberg) am Start.

Bereits auf der Laufstrecke über offenes Feld machte sich der starke Wind bemerkbar. Da sowohl Simon Franke als auch Jan Traub mit großem Trainingsdefizit im Laufen zu kämpfen hatten, gingen beide die erste Etappe sehr verhalten an. Nach dem Wechsel aufs Rad mussten beide folglich mehrere Plätze gut machen, wollten sie in die Medaillenvergabe eingreifen. Wie zu erwarten spielte der heftige Wind auch auf dem Rad eine wichtige
Rolle. Die im Zeitfahren üblichen Scheibenräder wagte kein Teilnehmer zu montieren, wohl aber Hochprofilfelgen, die zwar, wenn der Wind von vorne kommt, strömungsgünstiger und dadurch schneller sind, bei Seitenwind aber hohe Aufmerksamkeit erfordern. Der wellige Rundkurs über 7km mit vielen Richtungsänderungen war 3x zu durchfahren und machte den Parcours darüber hinaus technisch anspruchsvoll. Beide Rockenbiker gelang es mehrere Mitstreiter einzuholen und zu distanzieren und beim Wechsel zurück auf die Laufstrecke war eine Medaille für beide in greifbarer Nähe. Nach der Gesamtzeit von 1:11:30 Stunden lief Simon Franke schließlich als sehr guter Dritter seiner Altersklasse M40 hinter Tim Adolphs von Eintracht Frankfurt und Marco Rudel aus Fuldatal ins Ziel. Noch besser lief es für Jan Traub, der wenig später nach 1:15:06 Stunden als Sieger der Altersklasse M60 die Ziellinie überquerte. Er konnte sich vor Gilbert Beyerle aus Groß Zimmern und Michael Walz aus Frankfurt behaupten.

Souveräner Gesamtsieger wurde mit der Endzeit von 58:18 der zur DTU-Nationalmannschaft zählende Gaststarter Max Schröter aus Hamburg.

   
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