Radrennen "Rund um die Europawoche" feiert 10. Jubiläum

Nachdem im Jahr 2007 das Radrennen "Rund um die Europawoche" aus der Taufe gehoben wurde, treffen sich am Sonntag, den 13. Mai nun schon zum 10. Mal Radsportler aus ganz Deutschland in Hungen. Damit ist diese Veranstaltung fester Bestandteil der Hungener Europawoche und im Hessischen Radsportkalender geworden.

Es ist außergewöhnlich, dass ein Radrennen über so viele Jahre kontinuierlich angeboten werden kann. In Hungen ist die ausgezeichnete und bewährte Zusammenarbeit aller Beteiligten Geheimnis des Erfolgs. Die städtischen Gremien unterstützen die Organisatoren professionell. Das Orgateam besteht auch 2018 aus Carsten Butteron, Carsten Beinecke und Uli Falk (RVG Hungen), Matthias Hanl, Jan Traub und Christoph Weber-Maikler (RVG Rockenberg). Dazu kommen zahlreiche Helfer aus den Radsportvereinen von Hungen und Rockenberg, die die vielfältigen Aufgaben übernehmen. Auch 2018 unterstützen viele lokale und überregionale Sponsoren den Renntag.

Gefahren wird auf dem bewährten Rundkurs über 1,4 Kilometer, mit Start und Ziel in der Nonnenröther Strasse. Mit den Jedermännern und Frauen beginnt der Renntag um 11.00 Uhr. 28 bzw 35 Kilometer sind zu absolvieren. Danach folgen um 12.30 Senioren 2/3 und 4 über 42 Kilometer. Um 14.00 Uhr starten die Amateure der Klassen B/C. Die Fahrer kämpfen über die Distanz von 63 Kilometer um den Tagessieg und den Aufstieg in die nächst höhere Amateurklasse.

Im Start-Ziel Bereich werden warme und kalte Speisen und Getränke angeboten und ein Streckensprecher informiert die Zuschauer über den Verlauf der Rennen. Den Fahrern winken attraktive Geld und Sachpreise lokaler Sponsoren. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf den Seiten der veranstaltenden Vereine: www.rvg-hungen.de und www.rvg-rockenberg.de.

Deutsche Meisterschaften Berg in Elters bei Fulda

Langes Stehen ist Gift für die Beine eines Rennradlers, besonders wenn man im Anschluss noch die Deutsche Meisterschaften Berg in Angriff nehmen möchte. So erging es Dirk Keßler, der sich am vergangenen Samstag nach seinem Arbeitseinsatz im Fahrradladen auf den Weg nach Fulda machte, wo dieses Jahr die Meisterschaften Berg für die Junioren, Männer- und Mastersklassen stattfinden sollten.

Der RC 07 Fulda hatte hierfür eine für Deutsche Meisterschaften Berg sehr würdige und extrem schwere Strecke, mit Start und Ziel in Elters, rund um die Milseburg ausgesucht. Auf der 17km Runde warteten zwei lange Anstiege mit bis zu 16% Steigung, sowie technisch anspruchsvolle und mitunter sehr schnelle Abfahrten.

Die Seniorenklassen 2 und 3 starteten gemeinsam als letztes Rennen des Tages und mussten viermal die Runde fahren. Somit hatte die Strecke eine Länge von 68km mit fast 1600 Höhenmetern.

So gingen zusammen mit dem für die RVG startenden Dirk Keßler aus Wölfersheim ca. 70 mitunter illustre und sehr bergfeste Starter aus ganz Deutschland auf die 17km Runde, wobei es zunächst ein paar Kilometer leicht bergab ging. Danach wartete schon der erste lange und teilweise sehr steile Anstieg hinauf zur Milseburg, wo auch schon merklich das Tempo angezogen wurde. Nach einer ersten schnellen Abfahrt erfolgte der zweite schwere Anstieg, danach ein paar Wellen auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen, eine technisch schwierigere enge Abfahrt ebenfalls auf Wirtschaftswegen, bevor es über eine Querverbindung auf die steilste und schnellste Abfahrt ging, auf der man nahe an die 100km/h Marke herankam. Kurz nach dieser rasanten Abfahrt ging es wellig zurück nach Elters, hinauf zur Zieldurchfahrt und auf die zweite Runde. In dieser Runde setzte dann der sehr starke Bergfahrer Cosmas Lang aus Wiesbaden seinen entscheidenden Ausreisversuch, was in der Folge das Feld komplett auseinanderriss. Das nun extrem hohe Tempo konnte Dirk und einige Fahrer nicht mitgehen, sodass er sich mit ca. 7 weiteren Fahrern auf die Verfolgung der Spitzengruppe machte. Ab der dritten Runde forderte die schwere Strecke ihren Tribut und einige Fahrer in Dirk´s Gruppe konnten das Tempo nicht mehr hochhalten, so dass zwei Fahrer von hinten aufschließen konnten. In der letzten Runde wurde das Tempo noch einmal angezogen, sodass sich fünf – darunter auch Dirk – aus der Gruppe lösen konnten und gemeinsam dem Ziel näherten. Unglücklicherweise befanden sich unter den fünf Fahrern drei sehr gute Sprinter, sodass Dirk trotz seinem ebenfalls guten Sprint ganz knapp hinter den dreien über die Ziellinie fuhr und somit den respektablen 12. Gesamtplatz bei den SEN3 erzielte.

Deutscher Meister in Dirk´s Alterklasse wurde Matthias Lastowski (RC1913 Wendelstein), vor Stefan Steiner (RIG Vorderpfalz) und Maik Beer (RC Gera 92).

Zielsprint bei den Deutschen Meisterschaften Berg. Dirk Kessler ganz rechts.

 

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