Rockenbiker in Bruchsal, am Hoherodskopf und rund um die Skiwiese erfolgreich

Kriterium Bruchsal

Bereits am 23. April fand in Bruchsal ein Kriterium statt. Dabei wurden auf dem 1,1km langen Rundkurs mehrere Punktewertungen ausgefahren und der Sieger über die Anzahl der erspurteten Punkte ermittelt. Von den Rockenberger Radsportlern waren Anja Schneidenbach im Rennen der Elite Frauen und Dirk Kessler im Rennen der Senioren 3 am Start.
Im stark besetzten Feld der Elite Frauen konnte sich Anja Schneidenbach gut behaupten und belegte über 37 Runden gleich 40,7km den ansprechenden 9. Platz. Es siegte Daniela Gaß aus Haßloch vor Jasmin Rebman aus Stegen und Franziska Brauße aus Öschelbronn. Auch für Dirk Kessler lief es sehr gut und er erreichte im Feld der Senioren 3 den 10. Platz. Es siegte Frank Erk aus Ladenburg, vor Ernst Hesselschwert aus Bellheim und Bernd Fuhrmann aus Rodenbach.

Sturm auf den Vulkan

Am 29.April veranstaltete die TGV Schotten zum 13. Mal das Rennen „Sturm auf den Vulkan“ in Schotten. Die dreigeteilte Veranstaltung, bei der zunächst die Nordic Walker, 1 Stunde später die Radfahrer und nach weiteren 5 Minuten die Läufer ausgehend von Schotten den Hoherodskopf erklimmen, erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Ca. 350 Teilnehmer zählten die Organisatoren bei kühlem aber trockenem Wetter und waren ob des neuen Teilnehmerrekords bereits vor dem Start zufrieden.

Die Strecke über 12,5km führte zunächst in Richtung Götzen, bog dann ab nach Rüdingshain und führte weiter in Richtung Niddaquelle hinauf zum Hoherodskopf. Dabei waren ca. 500 Höhenmeter zu erklimmen. Zum Teil recht grob befestigte Wege und ein Wurzelpfad rieten dazu an, als Gefährt ein MTB oder Crossrad zu benutzen.

Einziger Rocky im Teilnehmerfeld der Radfahrer war Jan Traub. Unmittelbar nach dem Start legten besonders die Junioren des TGV-Schotten los als gäbe es kein Morgen mehr wie bei einem Bergrennen üblich gab es keinerlei Erholungsphase mehr. Das Feld zog sich also schnell auseinander, gleichwohl büßten einige der zu forsch gestarteten Teilnehmer auch wieder viele Plätze ein.

Gesamtsieger wurde der für Bellheim in der Pfalz startende Niddaer Philipp Küllmar in hervorragenden 32:49 Minuten, gefolgt von Erik Büchele aus Rodheim-Bieber und Laurenz Beck aus Eschwege. Schnellste Frau war Vanessa Schmidt aus Salzbödetal (39:39 Minuten) vor Sonja Bonholzer aus Miltenberg und der früheren Rockenbikerin Mandy Platzdasch (41:24 Minuten), die inzwischen für Wehrheim startet.

Jan Traub (41:30 Minuten) lieferte sich mit seinen Widersachern um den Altersklassensieg in der AK M60 ein enges Rennen, musste sich aber dem Hessischen Bergmeister Gerhard Härtel (40:02 Minuten) und Peter Baumann aus Mainz Finthen (41:17 Minuten) mit der Zeit von 41:30 Minuten knapp geschlagen geben.

Skiwiesenlauf

Der 14. Skiwiesenlauf des TSV 04 Nieder-Mörlen lockte wieder am 30. April viele Läufer ins Usatal. Die Erwachsenen konnten dabei zwischen einem 5000m und einem 10000m Lauf wählen. Von den Rockies waren über 5000m Simon Franke und Hartmut Gogol am Start. Beide waren von Beginn an in der Spitze zu finden. Es siegte Michael Schäfer aus Nieder-Mörlen in 19:47 Minuten vor Hartmut Gogol aus Rockenberg (19:58 Minuten) und Ralf Steinert (20:11 Minuten) ebenfalls aus Nieder-Mörlen. Simon Franke lief als sehr guter Fünfter nach 21:17 Minuten über die Ziellinie.

Bild 1: v.l.n.r. Peter Baumann, Gerhard Härtel und Jan Traub – das Podium der Senioren ü60 auf dem Vulkan

Die Rockies können auch Floorball

Am 23. April veranstaltete in TSF Griedel in der Sporthalle in Butzbach ein Jedermann Floorball Turnier. Ausgeschrieben war das Turnier für Vierermannschaften plus Auswechselspieler und jede Mannschaft durfte einen Lizenzspieler in Ihren Reihen haben. Gespielt wurde auf ein kleines Feld das ca. 1/3 der Hallenfläche entsprach und auf verkleinerte Tore, dafür gab es keinen Torwart und eine gekennzeichnete Fläche vor dem Tor durfte nicht betreten werden.

Da sich nur wenige Mannschaften einfanden, beschloss der Veranstalter die Teams auf drei Feldspieler plus Auswechselspieler zu reduzieren. An die Rockies trat er heran, ob man mit 2 Teams ohne Auswechselspieler oder mit einem Team antreten wollte. Die Rockies entschieden sich für die schwierigere Variante und nahmen das Turnier, das jeder gegen jeden ausgetragen wurde, mit zwei Mannschaften ohne Auswechselspieler in Angriff.

Die Rockies traten mit Marcel Turré, Marius Meisinger und Michi Günthert als „Team Teachers“ und mit Felix Schild, Anne Traub, Konstantin Meisinger als Team „Studies“ an. Zudem spielten die Rockies als Einzige ohne Beteiligung eines Lizenzspielers. Allerdings durften sich die Mannschaften untereinander helfen, was jedoch eine besondere konditionelle Herausforderung war, denn über die Turnierdauer von vier Stunden waren alle fast permanent gefordert und dann gab es auch noch das direkte Duell gegeneinander. Das sollte dann auch letztlich den Ausschlag geben.

Die Rockies legten los wie die Feuerwehr und vor dem direkten Aufeinandertreffen der RVG- Teams wurden jeweils die ersten beiden Spiele beider Rockieteams gewonnen. Das Vereinsinterne Duell war extrem spannend und endete unentschieden. Danach kippte die Lage. Die intensive Spielweise mit massivem Pressing besonders der technisch überlegenen Lizenzspieler hatte viel Kraft gekostet. In der Folge schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die besonders die ballsicheren Lizenzer durch harte und präzise Fernschüsse bestraften. In einem Spiel führte man gar mit 5:1 und lief danach 4 mal in einen Konter. Das Unentschieden bedeutete denkbar knapp den Finaleinzug der gegnerischen Mannschaft und bedeutete auch Mental einen Bruch. Die physische Überlegenheit zu Beginn wich zunehmender Müdigkeit und auch einfache Spielzüge wollten nicht mehr gelingen. Kurz um, die Rockies wurden Dritter und Vierter, hatten viel Spass und haben gegen sehr starke Gegner mit Spielern aus der 2. Bundesliga in Ihren Reihen super spannende Spiele abgeliefert. Auch die Lizenzer waren mehrmals beeindruckt von der Spielstärke der Rockies, und deren Kondition hätte sie beinahe umgehauen. Wenn die Rockies beim nächsten Mal etwas breiter aufgestellt sind, haben sie echte Siegchancen oder werden vorher von den spezialisierten Floorballvereinen abgeworben.

 

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