Doppelsieg für die Rockenbiker Anja Schneidenbach und Dirk Keßler!

Eingebettet in die Göttingen-Challenge fand am 11.06. bereits zum 13. Mal ein 25,5km langes Einzelzeitfahren in Rosdorf statt. Die Organisation um Frieder Uflacker, Geschäftsführer von Personal-Sports, gelang es einmal mehr den Ablauf des Rennens bestens durchzuführen, dieses Jahr sogar mit Zeitnahme via Transpondertechnik. Gleichzeitig fanden auch wieder die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften im EZF statt, wobei die Feuerwehrmänner- und Frauen ausschließlich auf der 14km langen Kurzstrecke und ohne Zeitfahrmaterial unterwegs waren.

Mit dabei für den RVG Rockenberg waren zum wiederholten Male, Anja Schneidenbach aus Künzell, Dirk Keßler aus Wölfersheim und Simon Franke aus Bad Nauheim. Alle drei starteten auf der Normalstrecke über 25,5km.

Die windanfällige Runde führte zweimal über die Ortschaften Sieboldshausen, Lemshausen und Mengershausen und am Ende zum Ziel zurück nach Rosdorf. Aufgrund der bekannten Problematik konnte auch diesmal die Straße nicht für das Einzelzeitfahren gesperrt werden, sodass man sich trotz Wettkampf an die StVZO zu halten hatte, nicht immer ganz einfach, wenn man im „Tunnel“ ist. Bisher hatten alle Rockies über viele Jahre hinweg keinerlei verkehrsbedingten Einschränken auf der Strecke zu beklagen, nur diesmal hatte Dirk bei seinem Einsatz eine Verzögerung durch ein Wohnmobil bei einer Kreiseldurchfahrt, was sicherlich einige Sekunden gekostet hat. Mit einer Fahrtzeit von 33,47,70 reichte es aber trotzdem für den Sieg in seiner Altersklasse und dem achten Gesamtrang an diesem Tage. Zweiter in Dirks Klasse wurde Frank Lemmer aus Marburg vor Andreas Diehl.

 

Dirk Kessler

Noch besser machte es Anja Schneidenbach, die mit ihrer Fahrtzeit von 39:02,30 min nicht nur ihre Altersklasse gewonnen hat, sondern auch den Gesamtsieg in der Frauenklasse für sich verbuchen konnte. Zweite wurde Anne Peters vor Jasmin Corso.

 

Anja Schneidenbach

 

Auch Simon Franke schlug sich ganz hervorragend und erreichte mit seiner Fahrtzeit von 37:43,60 den tollen 19.Platz in seiner Klasse.

Simon Franke

Heisser Rennsporttag in Hungen

Die 9. Austragung des Radrennens „Rund um die Europawoche“ war zweifellos die wärmste aller bisherigen Austragungen: für die Helfer der beiden Radsportvereine der RVG Hungen und RVG Rockenberg, die Zuschauer und natürlich die Fahrer. Auch die Rennleitung auf dem Start-Zielwagen keuchte unter den hohen Temperaturen. Dennoch waren alle mit vollem Einsatz bei der Sache. Die Felder der einzelnen Rennen waren recht gut besetzt und in allen drei Rennklassen waren bekannte Namen dabei. Viele Fahrer kommen immer wieder gerne zum Rennen „Rund um die Europawoche“ nach Hungen.

Die Zahl drei spielte am Renntag in vieler Hinsicht eine besondere Rolle. Das Treppchen im Jedermannrennen sicherten sich drei Fahrer vom Veloclub Rheinhessen. Carsten Weigert, Dennis Scheerbarth und Marco Lenck fuhren gleichermaßen jubelnd über den Zielstrich. Ihre Arbeit während des gesamten Rennens wurde erst mit dem erfolgreichen Zielsprint belohnt. Dahinter lieferten sich die Führenden des Stringendo Bike Cup einen harten Kampf um den Sieg dieser erstmalig ausgetragenen Gesamtwertung, die aus den Resultaten der Rundstreckenrennen in Breitenbach, Dautphetal und Hungen abgeleitet wird. Obendrein wurden die ersten Drei mit einem Gutschein über € 250/150/100 der Firma Stringendo Radsport aus Nidda bedacht. Die Elite Wertung gewann Marc Santo aus Lahnau vor Julius Hoffmann aus Buchenau und Christian Zeman aus Homburg. Oliver Böll vom RV Gießen-Kleinlinden hatte bei den Senioren das bessere Ende für sich und gewann den Cup vor Dirk Rademacher aus Cyriaxweimar und Erik Atkinson vom RV Blitz Spich. Die Frauenwertung des Stringendo Bike Cups gewann Manuela Bösser vor Heidi Haffner (beide RSG Buchenau) und Barabara Könn aus Koblenz. Den Tagessieg bei den Frauen holte sich Silvia Trauth von der RSG Frankfurt. Erfreulich für den Mitveranstalter RVG Rockenberg war die Teilnahme seines Nachwuchsfahrers Frederik Starke aus Geiss-Nidda, der nach Ausbildungsbedingter Pause wieder ins Renngeschehen eingreift, ein beherztes Rennen fuhr und als 20. klassiert wurde.

Im als Kriterium ausgefahrenen Rennen der Seniorenklassen 2/3/4 um den Preis der Ovag Gruppe errang Viktor Slavik aus Kassel den Hattrick. Wie in den vergangenen Jahren startete er im 1. Drittel des Rennens den entscheidenden Vorstoß. Gemeinsam mit 5 Mitstreitern bildete er eine Ausreißergruppe, zu der auch Lokalmatador Dirk Kessler aus Echzell vom RVG Rockenberg gehörte. Durch einen Sturz verloren 3 Fahrer den Anschluss zur Kopfgruppe, unter Ihnen leider auch Dirk Kessler. Die drei verbliebenen Fahrer Viktor Slavik, Heiko Gericke vom SSV Ulm und Frank Meeßen vom RSV Düren harmonierten gut und konnten nicht mehr eingeholt werden. Als bester Sprinter, Punktesammler und sicherer Sieger erwies sich Viktor Slavik, der das Rennen vor Heiko Gericke und Frank Meeßen gewann. Bester Senioren 4 Fahrer wurde als gesamt 11. Gerhard Hack aus Frankfurt.

Dirk Kessler führt das Feld an

Bei den Amateuren ging der Sieg im Kriterium über 45 Runden/63km um den Preis der Fachklinik Dr. Herzog aus Bad Salzhausen mit Thorsten Blatz zum dritten Mal an einen Fahrer des RSC Betzdorf. Er hatte sich im Verlauf des Rennens mit Stefan Arndt aus Melsungen und Julius Reinhold aus Weende vom jagenden Feld abgesetzt, die in dieser Reihenfolge auch das Podium unter sich aus machten. Dabei erkämpfte sich Stefan Arndt zusätzlich die Superprämie von 100 Euro, die Alexander Herzog für den aktivsten Fahrer ausgelobt hatte. Durch zahlreiche attraktive Prämien blieb das Rennen stets schnell und abwechslungsreich. Dies kam auch bei der erzielten Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,5km über die 63km zum Ausdruck, was bei der bereits angesprochenen Hitze von deutlich über 30° im Schatten sehr beeindruckend ist.

Insgesamt konnten die Veranstalter mit dem Renntag sehr zufrieden sein, nur mehr Zuschauer an der Strecke hätten die spannenden Rennen verdient gehabt. Ein besonderer Dank der beiden ausrichtenden Vereine geht neben den zahlreichen Helfern an die Stadt Hungen, die wieder für die Absperrung der Rennstrecke und die Energieversorgung verantwortlich war.

 

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